Kar-Carssadh

Dritter Spielabend: Fragen über Rätsel

Worin die drei Schicksalsbekanntschaften wieder vereint und mit einem Haufen Rätsel konfrontiert werden

Laut Makotos Späher war die Luft um Armands Behausung rein. Doch als sie sie aufsuchten, war die Wohnung verrammelt, als hätte der Bewohner vorgehabt, für längere Zeit zu verreisen. Das neue Vorhängeschloß bereitete den magischen Künsten Armands wenig Schwierigkeiten, der Gebrochene in seinem Labor hingegen schon. Sie beschloßen darauf, den Gebrochenen gebrochen zu lassen.

Makoto ging zu seiner Wohnung, um Geld und dem Drachenhaus angemessene Kleidung zu besorgen. Wieder mit Armand vereint, der bei einer Suppenküche gewartet hatte, brachen beide zum Drachenhaus auf.

Der Gezeitenschlund, an dessen Rande das Hotel lag, war das Handelszentrum der Stadt mit einer börsenähnlichen Betriebsamkeit.

Etwa zum gleichen Zeitpunkt erwachte Jinkuro Shimazu und fand sich in einer Verhandlungsposition mit Gaddafi und dessen Leibwächter. Ohne zu wissen, worum es in dem Handel ging, ließ er die beiden mit einem seltsamen Metallzylinder gehen und blieb mit der Bezahlung in Form eines gefüllten Sackes zurück. Wenig später trafen Armand und Makoto auf ihn, doch kaum waren die ersten Fragen ausgetauscht, stürzte der Leibwächter Gaddafis (den Makoto als Timbukta “Zweig” Hugar erkannte) ins Zimmer und hechtete mit einem Fluch durch das Fenster. Hinter ihm betrat eine Yatakani mit zwei peitschenähnlichen und wohl magischen Ketten den Raum, eine Kette um den erdrosselten Gaddafi geschlungen. Sie warf Shimazu den Metallzylinder mit den Worten “Ich sagte doch, nicht verlieren!” vor die Füße und verschwand dann wieder. Die drei machten es ihr nach und siedelten in Armands Zimmer um.

Dort fanden sich weitere Rätsel: Eine angetaute gefrorene Leiche eines wohlhabenden Asari, Lederfetzen mit (wie sich später herausstellte) detaillierten Aufzeichnungen des Teufelsriffs, einer wenn nicht DER Gefängnisinsel. Des weiteren ein Schrankkoffer, in dem sich wohl einst Boxbeutel, große karaffenartige Glasgefäße befanden. Der Sack, den Shimazu als Bezahlung erhalten hatte, enthielt einige Münzen, ein Holzkästchen und ein Bündel Briefe. Die Briefe waren die gesammelten Aufzeichnungen der Hafenmeisterei über das Schiff Kassiopeia, ein schnelles Passagierschiff, das in wenigen Tagen in Kar-Carssadh einlaufen sollte. Das Holzkästchen war durch Fadenmagie gesichert (allerdings nicht personalisiert wie das Paket).

Die drei verließen schließlich das Hotel und zogen sich in die Wäscherei zurück, wo sie sich daran machten, die magischen Fäden und damit das Holzkästchen zu öffnen…

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bluemagician

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